ESV Lok Themar – TTV Stadtlengsfeld 9:4

Kampfgeist nicht belohnt

(sw) Im Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten der Tischtennis-Verbandsliga mussten sich die Spieler des TTV Stadtlengsfeld trotz großen Kampfes mit 9:4 geschlagen geben. Dabei täuscht das Ergebnis über den Spielverlauf hinweg, gingen doch einige Spiele sehr unglücklich für die Feldataler verloren.

Bereits der Auftakt der Partie verlief verheißungsvoll für die Gäste, konnte man doch mit einer 2:1-Führung nach den Doppelspielen starten. Während Willi Weritz/Stephan Wilhelm gegen Quedenfeldt/Maler mit 0:3 auf verlorenem Posten standen, überzeugten die beiden anderen Stadtlengsfelder Doppel. Daniel Bernhardt/Uwe Zimmermann konnten das Themaer Spitzendoppel Funk/Funk überzeugend schlagen und auch Thomas Piske / Andreas Bernhardt konnten sich mit einem stark erspielten und klaren 3:0 gegen Schott/Göpfert durchsetzen.

Leider hielt die Führung der Gäste nicht lange, denn im oberen Paarkreuz musste sich Willi Weritz gegen Gerd Funk mit 3:0 geschlagen geben. Stephan Wilhelm lag gegen einen bärenstarken spielenden Quedenfeldt bereits klar mit 0:2 zurück, stellte dann aber taktisch clever um und konnte zum 1:2 verkürzen. Leider konnte er im vierten Satz mehrere Satzbälle nicht nutzen und musste sich seinem Gegenüber, der in dieser Saison erst ein Spiel verlor, denkbar knapp mit 13:15 geschlagen geben.

Ähnlich knapp erging es anschließend Daniel Bernhardt, der nach gewonnenem erstem Satz anschließend dreimal in der Verlängerung der Sätze zwei bis vier gegen Marcel Funk unterlegen war. Besonders ärgerlich war dabei Durchgang vier, indem er eine 10:4-Führung nicht nach Hause bringen konnte. Thomas Piske war gegen Schott am Nebentisch in drei Sätzen unterlegen, sodass die Gastgeber auf 5:2 davonzogen.

Doch die Feldataler gaben nicht auf und konnten durch zwei Siege nochmals verkürzen. Uwe Zimmermann spielte stark und lieferte sich mit Göpfert einen harten Kampf und war letztlich verdient mit 3:1 siegreich. Und auch Andreas Bernhardt drehte einen 1:2-Satzrückstand gegen Mahler noch in einen 3:2-Erfolg, sodass die Stadtlengsfelder zurück in der Partie waren.

Jedoch fehlte ihnen anschließend im oberen Paarkreuz das notwendige Fortune, denn in den entscheidenden Phasen der Partien von Willi Weritz gegen Quedenfeldt und Stephan Wilhelm gegen Funk kassierten die beiden Stadtlengsfelder jeweils unglückliche Kantenbälle und mussten sich ihren Gegnern nach knappen Satzausgängen mit 1:3 bzw. 0:3 geschlagen geben.

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Und die Serie der knappen Niederlagen wollte nicht enden, musste sich Daniel Bernhardt doch Schott in einer hochklassigen Partie mit 9:11 im Entscheidungssatz geschlagen geben. Und auch Thomas Piske hatte gegen Marcel Funk dreimal in der Verlängerung das Nachsehen und musste sich seinem Gegenüber unglücklich 1:3 geschlagen geben, sodass der 9:4-Erfolg für die Gastgeber perfekt war.

Dieser Erfolg für die Gastgeber war sicherlich nicht unverdient, überzeugten sie doch sowohl im oberen als auch im mittleren Paarkreuz. Jedoch wäre ein Punkt für die Gäste aus dem Feldatal mit etwas mehr Fortune und Selbstvertrauen in den entscheidenden Phasen durchaus im Bereich des Möglichen gewesen. Somit müssen die Feldataler nun am kommenden Samstag im Heimspiel gegen Wasungen/Schwallungen punkten, um etwas Luft im Abstiegskampf zu bekommen. In einem extrem spannenden Verbandsliga-Abstiegskampf können nach aktuellem Stand noch 7 von 10 Mannschaften auf einem der beiden Abstiegsplätze landen!

 

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten: Andreas Bernhardt, Uwe Zimmermann (je 1,5), Daniel Bernhardt, Thomas Piske (je 0,5)

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