Gothaer SV – TTV Stadtlengsfeld 9:7

Sehr unglücklich!

(sw) 35:31 nach Sätzen gewonnen – aber 7:9 nach Spielen verloren! Das ist die bittere Bilanz des TTV Stadtlengsfeld vom letzten Auswärtsspiel der Hinrunde beim Gothaer SV. Dabei hatten die Feldataler oft nicht das notwendige Fortune und auch nicht die notwendige Cleverness in den entscheidenden Phasen der Partie.

Nach den Doppeln lagen die Gäste wieder einmal mit 1:2 in Rückstand. Steffen Plock/Stephan Wilhelm bezwangen dabei Fischer/Wagner klar in drei Sätzen. Andreas Bernhardt/Fred Hartmann gegen Händly/Schielke und Daniel Bernhardt/Dieter Schön gegen Pham Minh/Thiel waren hingegen jeweils mit 1:3-Sätzen unterlegen.

Im oberen Paarkreuz erspielte Steffen Plock aber nun einen nie gefährdeten 3:1-Erfolg gegen Fischer. Andreas Bernhardt hatte am Nachbartisch die große Chance zur erstmaligen Führung für die Feldataler, unterlag aber denkbar knapp mit 9:11 im Entscheidungssatz gegen den Gothaer Spitzenspieler Händly.

Das mittlere Stadtlengsfelder Paarkreuz schaffte es aber jetzt, die erste Führung im Spielverlauf zu erspielen. Daniel Bernhardt siegte dabei nach starker Leistung klar in drei Sätzen gegen Schielke. Stephan Wilhelm tat sich gegen Thiel am Nachbartisch unglaublich schwer, erkämpfte aber letztlich doch noch einen knappen 11:9-Erfolg im Entscheidungssatz. Dies sollte allerdings der einzige 5-Satz-Erfolg der Feldataler an diesem Tag bleiben.

Bitter waren nun die folgenden Niederlagen von Dieter Schön gegen Pham Minh und Fred Hartmann gegen Wagner im dritten Paarkreuz. Dieter Schön konnte dabei eine 2:0-Satz und 7:2-Führung im dritten Satz nicht nach Hause bringen und unterlag noch denkbar knapp im Entscheidungssatz. Fred Hartmann, gesundheitlich etwas angeschlagen, fehlte die richtige Einstellung und auch er unterlag seinem Gegner knapp in vier Sätzen.

Die nächste bittere Niederlage gab es nun im oberen Paarkreuz. Steffen Plock spielte gegen Händly sehr stark, war aber in einer hochklassigen Partie denkbar knapp mit 8:11 im fünften Satz unterlegen. Andreas Bernhardt machte es aber gegen Fischer besser und gewann mit 3:0, sodass die Feldataler weiter in Schlagdistanz blieben.

Stephan Wilhelm konnte nun mit seinem 13.Sieg im 14.Spiel der Saison den 6:6-Ausgleich herstellen, indem er gegen Schielke in vier Sätzen gewann. Daniel Bernhardt hatte nun die erneute Führung gegen Thiel auf dem Schläger, doch er konnte einen Matchball im 4.Satz nicht nutzen und verlor doch noch knapp im letzten Satz.

Dieter Schön fuhr gegen Wagner den siebten Zähler der Stadtlengsfelder mit einem ungefährdeten 3:0-Erfolg ein. Fred Hartmann konnte aber parallel dazu nicht gegen Pham Minh gewinnen (1:3), sodass die Gothaer mit einer 8:7-Führung ins abschließende Doppel gingen.

Hier entwickelte sich vom ersten Ball an ein Spiel auf sehr hohem Niveau, indem die Gothaer Händly/Schielke mit 2:0 in Führung gehen konnten. Steffen Plock/Stephan Wilhelm kämpften sich aber zurück in die Partie und wehrten im 4.Satz mehrere Matchbälle ab und glichen mit 17:15 zum 2:2 aus. Doch was dann im Entscheidungssatz passierte, war unglaublich! Nach unglücklichem Start aus Gästesicht ging bei den Gothaern plötzlich alles und bei den Feldatalern nichts mehr. Mit 11:0 (!) beendeten die Gothaer den abschließenden Satz und fuhren den zweiten Zähler des Abends ein.

Für die Feldataler war es ein extrem bitterer Spielausgang, hatte man doch während der Partie sehr viele Möglichkeiten zum Punktgewinn liegen gelassen. Nun heißt es, in zwei Wochen im abschließenden Heimspiel gegen Erfurt die nächsten Zähler für den Klassenerhalt einzufahren, um an den anderen Teams in einer sehr ausgeglichenen Staffel dran zu bleiben.

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten:

Stephan Wilhelm (2,5), Steffen Plock (1,5), Andreas Bernhardt, Daniel Bernhardt, Dieter Schön (je 1)