SV Unterpörlitz – TTV Stadtlengsfeld 7:9

Krimi mit gutem Ausgang

(sw) Ein unglaubliches Spiel hat sich am vergangenen Sonntag in Unterpörlitz abgespielt. Die um den Klassenerhalt kämpfenden Stadtlengsfelder lieferten sich mit dem Tabellenletzten aus Unterpörlitz einen Kampf um jeden Punkt und hatten am Ende ganz knapp die Nase vorne.

Grundstein für diesen Erfolg waren an diesem Tag die Doppel, nach denen es zum Auftakt 2:1 für die Feldataler stand. Dabei setzten sich Willi Weritz/Stephan Wilhelm in vier Sätzen gegen Gaßmann/Meister durch und Thomas Piske/Andreas Bernhardt gewannen souverän mit 3:0 gegen Gerhardt/Bock. Daniel Bernhardt/Uwe Zimmermann zeigten eine gute Leistung gegen das Unterpörlitzer Spitzendoppel Trübner/Linß, waren aber mit 1:3-Sätzen unterlegen.

In oberen Paarkreuz wurden anschließend die Punkte geteilt. Während Willi Weritz einen guten Tag erwischte und Trübner mit 3:1 bezwang, musste sich Stephan Wilhelm dem Spitzenspieler der Gastgeber, Gaßmann, nach knappen Satzausgängen mit 3:0 geschlagen geben.

Auch im mittleren Paarkreuz blieb es ausgeglichen, denn Thomas Piske unterlag Linß in drei Sätzen, während Daniel Bernhardt eine ganz starke Vorstellung zeigte und Gerhardt in vier Sätzen bezwang.

Uwe Zimmermann sorgte anschließend für die 5:3-Führung, indem er Meister nach gutem Spiel klar mit 3:0 bezwang. Andreas Bernhardt hatte anschließend den sechsten Punkt in der Hand, konnte aber eine 2:1-Satzführung gegen Bock nicht nach Hause bringen und unterlag denkbar knapp mit 14:16 im entscheidenden fünften Durchgang.

Im Duell der Spitzenspieler lieferten sich Willi Weritz und sein Gegner Gaßmann teilweise sehr lange Ballwechsel. Der Stadtlengsfelder fand am Ende die bessere Mischung aus Abwehr und Angriff und konnte sich mit 3:1 durchsetzen und somit den sechsten Zähler einfahren. Stephan Wilhelm erwischte nicht seinen besten Tag und war gegen Trübner erneut nach drei knappen Satzausgängen unterlegen.

 

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Daniel Bernhardt machte es gegen Linß anschließend aber besser und setzte sich ebenfalls nach drei knappen Sätzen und nach erneut starker Leistung durch. Thomas Piske hatte gegen Gerhardt den achten Zähler in der Hand, konnte aber eine 2:0-Satzführung nicht ins Ziel bringen und unterlag nach eigenem Matchball noch mit 12:14 im fünften Durchgang.

Andreas Bernhardt machte es anschließend aber besser und drehte gegen Meister ein 3:6 im fünften Durchgang noch in einen immens wichtigen 11:9-Erfolg. Somit ging Uwe Zimmermann gegen Bock mit einem 8:6 im Rücken an den Tisch und legte extrem stark los und führte bereits 2:0 nach Sätzen und hatte im dritten Durchgang beim Stand von 10:8 zwei Matchbälle. Diese konnte er nicht nutzen, sein Gegner wurde anschließend immer stärker und letztlich siegte der Unterpörlitzer mit 11:8 im fünften Durchgang.

Somit musste das abschließende Doppel über Sieg oder Unentschieden aus Stadtlengsfelder Sicht entscheiden. Und hierbei erwischten die Gastgeber Trübner/Linß den deutlich besseren Start und führten schnell mit 2:0. Doch Willi Weritz und Stephan Wilhelm gaben nicht auf und drehten ein 7:9 im dritten Satz noch in ein 11:9. Im vierten Durchgang zogen die Unterpörlitzer erneut davon und hatten beim Stand von 10:7 bereits drei Matchbälle. Doch plötzlich lief es vor allem bei Wilhelm, der bis dahin kaum zu seinem Spiel fand und plötzlich jeden Ball traf. Die Stadtlengsfelder wehrten die drei Matchbälle ab und gewannen den Satz noch mit 12:10 und legten im fünften Satz los, wie die Feuerwehr. Dabei erspielten sie sich schnell eine klare Führung und mit dem abschließenden Punkt zum 11:6 im fünften Durchgang war der knappe, aber verdiente 9:7-Erfolg perfekt, der Jubel groß und ein großer Schritt Richtung Klassenerhalt gemacht.

Nun heißt es für die Feldataler, in den abschließenden zwei Partien in Hildburghausen (Sonntag, 10.04.2016) und zu Hause gegen Schlotheim (Samstag, 16.04.2016), noch den einen oder anderen Zähler einzufahren und damit den Klassenerhalt endgültig unter Dach und Fach zu bringen.

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten: Willi Weritz (3), Daniel Bernhardt (2), Andreas Bernhardt (1,5), Stephan Wilhelm, Uwe Zimmermann (je 1), Thomas Piske (0,5)

 

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