TTV 48 Schmalkalden – TTV Stadtlengsfeld 9:7

Bitterer Rückrundenauftakt

(sw) Die Rückrunde in der Tischtennis-Verbandsliga hat für den TTV Stadtlengsfeld in Schmalkalden ebenso unglücklich begonnen, wie die Hinrunde geendet hat. In einer hochdramatischen Partie mussten sich die Feldataler letztlich wieder einmal unglücklich mit 7:9 geschlagen geben und fuhren wieder ohne Zählbares nach Hause.

Die Doppel verliefen wie gehabt und man lag erneut mit 1:2 in Rückstand. Nur Stephan Wilhelm/Steffen Plock konnten sich in einer hochdramatischen Partie knapp mit 16:14 im Entscheidungssatz gegen Klaus Vierling/Hoffmann durchsetzen. Andreas Bernhardt/Fred Hartmann waren ebenso mit 3:0 gegen Andy Vierling/Damm unterlegen, wie Dieter Schön/Fred Hartmann gegen Krebs/Heller.

Im oberen Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Während die neue Nummer 1 der Feldataler, Stephan Wilhelm klar mit 3:0 gegen Klaus Vierling gewinnen konnte, war Steffen Plock gegen Andy Vierling ebenso deutlich unterlegen.

Auch im mittleren und hinteren Paarkreuz wurden die Punkte jeweils geteilt. Andreas Bernhardt bezwang Krebs dabei mit 3:1, während sein Sohn Daniel zeitgleich gegen Hoffmann in drei Sätzen unterlegen war. Im hinteren Paarkreuz fuhr Dieter Schön ein souveränes 3:1 gegen Heller ein, während Fred Hartmann bei seiner Dreisatz-Niederlage gegen Damm chancenlos war. Somit stand es zur Halbzeit der Partie 5:4 für die Gastgeber.

Nun sollte sich das Blatt zunächst deutlich zu Gunsten der Schmalkalder entwickeln, denn im oberen Paarkreuz hatte Stephan Wilhelm im Topspiel gegen Andy Vierling keine Chance und unterlag mit 0:3. Steffen Plock begann gegen Klaus Vierling gut und gewann den ersten Satz, verlor danach aber den Faden und den kämpferischen Willen und unterlag in vier Sätzen. Als nun auch Andreas Bernhardt im mittleren Paarkreuz unglücklich mit 3:2 gegen Hoffmann verlor, schien die Partie beim Stand von 8:4 entschieden.

Doch die Feldataler fighteten und spielten sich mit drei hart umkämpften Fünf-Satz-Siegen zurück in die Partie. Bemerkenswert war dabei vor allem die Nervenstärke von Daniel Bernhardt im mittleren Paarkreuz gegen Krebs, in der er nach gutem Beginn zwischenzeitlich an seinen Nerven zu scheitern drohte, aber dann mit aggressivem Spiel doch noch das Spiel herumriss. Dieter Schön lieferte sich mit Uwe Damm ein sehenswertes Spiel und in den entscheidenden Phasen hatte der Feldataler auch das Glück auf seiner Seite. Fred Hartmann drehte einen 1:2-Satzrückstand gegen Heller und somit musste das Entscheidungsdoppel über Remis oder Niederlage aus Feldataler Sicht entscheiden.

Hier begannen Stephan Wilhelm/Steffen Plock sehr gut und konnten Satz eins gewinnen. Doch leider gingen danach die Sätze zwei bis vier durch leichtfertige Fehler und fehlenden kämpferischen Einsatz jeweils knapp und unnötig verloren, sodass die vorherige Aufholjagd nichts Zählbares eingebracht hatte. Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt spitzt sich somit immer mehr für die Stadtlengsfelder zu und umso mehr ist ein Sieg im nächsten Spiel in Immelborn in drei Wochen Pflicht.

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten:

Dieter Schön (2), Stephan Wilhelm (1,5), Andreas Bernhardt, Daniel Bernhardt, Fred Hartmann (je 1), Steffen Plock (0,5)