TTV Stadtlengsfeld – SU Lok/Motor Altenburg 7:9

Harter Kampf ohne Happy End

(sw) Dem TTV Stadtlengsfeld droht vor dem letzten Punktspiel am kommenden Wochenende der Abstieg in die Verbandsliga. Gegen den direkten Konkurrenten aus Altenburg gab es in einer hochdramatischen Partie am Ende eine unglückliche 7:9-Niederlage, sodass es die Feldataler nun nicht mehr selbst in der Hand haben, die Klasse zu halten!

Dabei begann die Partie vor der sensationellen Kulisse von weit mehr als 100 Zuschauern sehr gut für die Gastgeber, denn erstmals nach langer Zeit ging man mit einer 2:1-Führung aus den Doppeln. Danny Hollatz/Steffen Plock konnten in vier Sätzen gegen Sommer Vogel gewinnen und auch Stephan Wilhelm/Daniel Bernhardt zeigten eine starke Leistung und rangen Teichmann/Krutzke ebenfalls in vier Durchgängen nieder. Willi Weritz/Andreas Bernhardt unterlagen dem Altenburger Spitzendoppel Stein/Maas dagegen mit 1:3.

Im oberen Paarkreuz konnte diese Führung nun sogar auf 4:1 ausgebaut werden. Danny Hollatz gewann souverän gegen Stein und Willi Weritz hatte gegen Sommer einen harten Kampf zu liefern, ehe er im fünften Satz mit 11:7 die Nase vorn hatte.


Doch leider konnten die Gäste nun im mittleren Paarkreuz wieder auf 4:3 herankommen. Andreas Bernhardt hatte dabei gegen Maas keine Chance und unterlag mit 0:3-Sätzen. Steffen Plock spielte dagegen am Nachbartisch gegen Teichmann ganz stark und überlegt, hatte dann aber doch noch mit 8:11 im Entscheidungssatz das Nachsehen.

Im hinteren Paarkreuz konnte Stephan Wilhelm nun aber die Führung halten. Nachdem er die ersten beiden Sätze nach klaren Führungen noch unnötig abgab, steigerte er sich und behielt gegen Krutzke die Nerven und gewann mit 11:9 im Entscheidungssatz. Daniel Bernhardt fand allerdings gegen Vogel kein Mittel und unterlag klar in drei Sätzen, sodass die Feldataler zur Halbzeit noch mit 5:4 führten.

Doch nun sollte im oberen Paarkreuz die überraschende Wende diese Partie anstehen, denn beide Partien gingen an die Altenburger. Danny Hollatz unterlag dabei Sommer knapp in 5 Sätzen und Willi Weritz fand überhaupt nicht zu seinem gewohnt sicheren Abwehrspiel und unterlag Stein klar in drei Sätzen.

Im mittleren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt, Andreas Bernhardt hatte gegen Teichmann keine Chance, dagegen machte Steffen Plock mit Maas kurzen Prozess und gewann ganz sicher 3:0.

Auch im hinteren Paarkreuz konnten die Feldataler nicht wieder an den Gästen vorbeiziehen. Während Stephan Wilhelm ganz souverän mit 3:0 gegen Vogel gewann, musste sich Daniel Bernhardt mit dem gleichen Ergebnis geschlagen geben. Somit stand es 7:8 und das Entscheidungsdoppel musste darüber entscheiden, mit welcher Ausgangslage es ins Saisonfinale am kommenden Wochenende geht.

Dabei sah es zunächst sehr gut aus, denn Danny Hollatz/Steffen Plock konnten den ersten Satz souverän gegen Stein/Maas gewinnen und führten auch lange im zweiten Satz. Doch dann gab es einen Bruch im Spiel der Feldataler und die Sätze zwei bis vier gingen allesamt knapp und etwas unglücklich an die Altenburger. Somit war die knappe 7:9-Niederlage perfekt und die Ausgangslage für das kommende Wochenende klar.

Die Stadtlengsfelder müssen ihr Spiel in Erfurt unbedingt gewinnen und darauf hoffen, dass Altenburg zeitgleich in Nordhausen verliert. Dies würde doch noch den Verbleib in der höchsten Spielklasse Thüringens für die Feldataler bedeuten. Eins ist auf jeden Fall klar: die Stadtlengsfelder werden alles am Samstag in Erfurt versuchen, denn bekanntlich stirbt die Hoffnung zuletzt!

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten: Stephan Wilhelm (2,5), Steffen Plock, Danny Hollatz (je 1,5), Willi Weritz (1), Daniel Bernhardt (0,5)