TTV Stadtlengsfeld – TTSV Immelborn 8:8

Remis nach hartem Kampf

(sw) Im zweiten Saisonspiel der Tischtennis-Verbandsliga West hat der TTV Stadtlengsfeld den ersten Zähler eingefahren. Gegen den Gast vom TTSV Immelborn gab es in einem dreieinhalb Stunden dauernden Match ein 8:8.

Nach den Doppeln konnten die Gastgeber eine 2:1-Führung mit in die Einzelrunden nehmen. Steffen Plock/Stephan Wilhelm taten sich gegen Christoph Unkart/Carsten Prediger sehr schwer und lagen bereits 0:2 in Rückstand, ehe sie sich ihrer Stärken besannen und doch noch knapp im Entscheidungssatz gewinnen konnten. Andreas Bernhardt/Fred Hartmann hatten in ihrem Doppel gegen Sven Städtler/Andre Malsch keine Chance und unterlagen glatt mit 0:3. Daniel Bernhardt/Dieter Schön behielten im dritten Doppel einen kühlen Kopf und rangen Hartwig Groß/Dominik Richter ebenfalls knapp mit 11:9 im Entscheidungsdoppel nieder.

Jedoch sollte diese Führung nicht lange Bestand haben, denn im oberen Paarkreuz gab es zwei 0:3-Niederlagen für die Feldataler. Steffen Plock stand dabei in seiner Partie gegen Christoph Unkart völlig neben sich und unterlag klar in drei Sätzen. Andreas Bernhardt spielte am Nachbartisch gegen Sven Städtler gut mit, hatte aber in jedem Satz ein 9:11 gegen den Immelborner zu akzeptieren.

Im mittleren Paarkreuz zeigte Stephan Wilhelm nun eine starke Leistung gegen Hartwig Groß und gewann relativ deutlich in vier Sätzen. Daniel Bernhardt war aber am Nachbartisch mit dem gleichen Ergebnis gegen Andre Malsch unterlegen, sodass die Gäste weiterhin knapp mit 4:3 führten.

Doch im dritten Paarkreuz sollten die Feldataler nun erneut in Führung gehen. Fred Hartmann bezwang dabei Ersatzmann Carsten Prediger klar mit 3:1 und auch Dieter Schön zeigte gegen Dominik Richter eine gute Leistung und siegte ganz deutlich mit 3:0.

Im oberen Paarkreuz zeigten nun Steffen Plock und Sven Städtler das beste Spiel des Tages. Plock, der endlich in Normalform spielte, hatte dabei am Ende das notwendige Quäntchen Glück auf seiner Seite und gewann ganz knapp mit 12:10 im Entscheidungssatz. Jedoch hielt Christoph Unkart am Nachbartisch die Immelborner im Spiel, indem er ganz stark gegen Andreas Bernhardt aufspielte und verdient mit 3:1 gewann.

Auch im mittleren Paarkreuz gab es zwei heiß umkämpfte Partien. Stephan Wilhelm konnte sich dabei nach starker kämpferischer Leistung mit 11:6 im Entscheidungssatz gegen Andre Malsch durchsetzen. Daniel Bernhardt hatte allerdings gegen Hartwig Groß trotz 2:1-Satzführung letztlich mit 9:11 im fünften Durchgang das Nachsehen und somit stand es 7:6 für die Gastgeber.

Fred Hartmann steuerte nun den achten Zähler und somit den ersten sicheren Punktgewinn für die Feldataler bei, indem er gegen Dominik Richter in vier Sätzen gewinnen konnte. Somit lag es nun an Dieter Schön, den Sack gegen Ersatzmann Carsten Prediger zuzubinden. Nach souverän gewonnenem ersten Satz kippte aber die Partie und Prediger gewann Satz 2 und 3, steigerte sich immer mehr hinein und spielte immer sicherer. Dieter Schön war die Nervosität hingegen deutlich anzumerken. Nachdem Schön zum 2:2 ausgeglichen hatte und mit 9:7 im Entscheidungssatz führte, drehte Prediger doch noch einmal auf und nutzte seinen ersten Matchball zum überraschenden Sieg.

Somit sollte das Entscheidungsdoppel über Sieg oder Unentschieden aus Stadtlengsfelder Sicht entscheiden. Steffen Plock/Stephan Wilhelm spielten gut und hielten lange Zeit gegen Städtler/Malsch mit, zum Satzende konnten die Immelborner aber immer wieder vorbeiziehen und somit einen souveränen 3:0-Erfolg einfahren. Damit war das 8:8-Unentschieden perfekt – aus Stadtlengsfelder Sicht und nach diesem Spielverlauf war dies wie eine gefühlte Niederlage.

Für die Immelborner geht es am kommenden Wochenende in Erfurt weiter, die Stadtlengsfelder haben nun zwei Wochen Spielpause und treten am 02. Oktober in Nordhausen an.

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten:

Stephan Wilhelm (2,5), Fred Hartmann (2), Steffen Plock, Dieter Schön (je 1,5), Daniel Bernhardt (0,5)

Die Punkte für Immelborn holten:

Sven Städtler, Christoph Unkart, Andre  Malsch (je 2), Hartwig Groß, Carsten Prediger (je 1)