TTZ Sponeta Erfurt – TTV Stadtlengsfeld 6:9

Doch noch gerettet!

(sw) Die Hoffnung stirbt zuletzt – dieser Ausspruch bewahrheitete sich am vergangen Samstag in Erfurt. Der TTV Stadtlengsfeld hat den Klassenerhalt in der Thüringenliga doch noch geschafft. Selbst konnte man in einer hochdramatischen Partie in Erfurt mit 9:6 gewinnen und profitierte gleichzeitig vom 9:3-Erfolg der Nordhäuser gegen Altenburg!

Die Partie in Erfurt entwickelte sich von Anfang an zu einem hoch dramatischen Duell. Bereits in den Doppeln gab es zwei Fünfsatzspiele, die dieses Mal zu Gunsten der Feldataler ausgingen. Danny Hollatz/Steffen Plock erkämpften sich dabei ein 12:10 im Entscheidungssatz gegen Bitter/Einicke und Willi Weritz/Andreas Bernhardt hatten gegen Schade/Grundtner knapp die Nase vorn. Allerdings mussten sich Stephan Wilhelm/Daniel Bernhardt klar mit 0:3 gegen Groch/Geisthardt geschlagen geben, sodass es 2:1 für die Gäste stand.

Im oberen Paarkreuz hatte Willi Weritz gegen Bitter in einer hochklassigen und dramatischen Partie letztlich mit 13:15 im Entscheidungssatz das Nachsehen. Danny Hollatz machte es aber am Nachbartisch besser und gewann gegen Einicke mit 3:1, sodass die Führung für die Feldataler weiter Bestand hatte.

Auch im mittleren und hinteren Paarkreuz wurden die Punkte geteilt. Andreas Bernhardt spielte gegen Grundtner sehr stark und gewann in drei Sätzen, Steffen Plock hatte aber gegen Schade in vier Sätzen das Nachsehen. Im unteren Paarkreuz steuerte Stephan Wilhelm einen Zähler bei, indem er Geisthardt in fünf Sätzen bezwingen konnte. Daniel Bernhardt hatte aber weniger Fortune, er unterlag Groch nach 9:7-Führung im Entscheidungssatz noch mit 9:11.

Somit ging es für die Stadtlengsfelder mit einer 5:4-Führung in die zweite Einzelrunde und hier drohte, wie schon in der Vorwoche gegen Altenburg, das Spiel zu kippen. Willi Weritz musste sich Einicke ebenso in vier Sätzen beugen, wie Danny Hollatz gegen Bitter. Somit gingen die Landeshauptstädter erstmals in Führung und der drohende Abstieg für die Feldataler war plötzlich ganz nah.
Doch mit Kampfgeist und endlich auch einmal mit dem nötigen Quäntchen Glück spielten sich die Feldataler zurück in die Partie. Steffen Plock überzeugte dabei beim 3:0 gegen Grundtner voll und ganz und Andreas Bernhardt lag gegen Schade bereits mit 0:2-Sätzen zurück, konnte dann aber die Partie doch noch drehen und gewann mit 11:8 im Entscheidungssatz.

Als nun auch noch Stephan Wilhelm souverän mit 3:1 gegen Groch gewann und es 8:6 für die Feldataler stand, hatte Daniel Bernhardt die Möglichkeit, den Klassenerhalt doch noch perfekt zu machen. Allerdings sah es hier zunächst gar nicht gut für ihn aus, denn sein Gegner Geisthardt ging schnell mit 2:0-Sätzen in Führung. Doch Daniel steigerte sich enorm und konnte die Partie doch noch mit 11:6 im Entscheidungssatz gewinnen und machte somit den 9:6-Erfolg und damit den viel umjubelten Klassenerhalt für die Feldataler perfekt!

Somit verbleiben die Feldataler ein weiteres Jahr in der höchsten Spielklasse Thüringens und müssen nicht den bitteren Gang in die Verbandsliga antreten. Damit hatten nicht mehr viele nach dem unglücklichen Spielausgang in der Vorwoche im Lager der Feldataler gerechnet und umso höher ist dieser Erfolg für die Stadtlengsfelder zu werten!

Die Punkte für Stadtlengsfeld holten: Andreas Bernhardt (2,5), Stephan Wilhelm (2), Steffen Plock, Danny Hollatz (je 1,5), Daniel Bernhardt (1), Willi Weritz (0,5)